Wenn ein 12-Jähriger mit Bier und Zigarette durch die Stadt läuft, dann kann was nicht stimmen. Deshalb unterstützen wir auch in diesem Jahr die Plakatkampagne “bunt statt blau”.
Frage: Luxuslärm unterstützt jetzt im dritten Jahr die Kampagne “bunt statt blau – Kunst gegen Komasaufen”. Warum engagiert Ihr Euch?
Luxuslärm: Wir sind froh, dass uns die DAK-Gesundheit wieder in die Bundesjury eingeladen hat. Für uns ist es etwas ganz besonderes, bei der erfolgreichen Kampagne „bunt statt blau“ dabei zu sein. Es ist beeindruckend, dass so viele Jugendlichen mit ihren Plakaten Farbe gegen Alkoholmissbrauch bekennen. Die Zahlen der jungen Komasäufer sind krass. Uns war das lange nicht bewusst.
Frage: Was muss passieren?
Luxuslärm: Es muss mehr Aufklärung über die Gefahren von Alkohol geben. Das Engagement von Luxuslärm für „bunt statt blau“ soll Jugendlichen zeigen, dass Alkoholkonsum nur bis zu einem gewissen Punkt cool ist. Wer sich darüber hinaus die Kante gibt, ist peinlich und gefährdet seine Gesundheit. Es gibt Alternativen zum Komasaufen – Sport, Musik oder die Kunst.
Frage: Wie gefallen Euch die Plakate?
Luxuslärm: Uns beeindrucken die plakativen Ideen, die bei „bunt statt blau“ von den Jugendlichen kommen. Das Siegerplakat 2012 mit der „Alkohol-Kriegerin“ war der Hammer. Ohne Aggressivität geht es bei dem Thema offenbar nicht. Ein „Bitte, Bitte“ reicht beim Alkoholmissbrauch nicht aus. Jetzt freuen wir uns auf neue tolle Bilder.
Frage: Welcher Song von Luxuslärm passt zum Thema?
Luxuslärm: Bei der Siegerehrung in Berlin spielen wir „Nichts ist zu spät“. Wer große Alkoholprobleme hat, braucht gute Freunde, die einem helfen. Man muss mit offenen Augen durch die Welt gehen und auch mal nach links und rechts schauen, wenn ein 12-Jähriger mit Bier und Zigarette durch die Stadt läuft, dann kann was nicht stimmen.
Hier erfahrt Ihr alles über die Aktion und hier geht’s zum Video, dass wir in Hamburg für die Aktion gedreht haben.
Fotos: Manfred Wigger